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Airline News

Die Luftfahrtbranche hat sich dazu verpflichtet, bis 2050 ihren CO2-Ausstoß zu halbieren. Das Bundesumwelt- und das Verkehrsministerium haben zusammen mit dem Bundesverband der Luftverkehrswirtschaft und Vertretern von Mineralölwirtschaft und Anlagenbau einen Plan erstellt, der den verstärkten Einsatz von Power-to-Liquid-Kraftstoffen (PtL-Kraftstoffe) vorsieht. Bei der Herstellung von PtL-Kraftstoffen wird Strom – vorzugsweise aus erneuerbaren Energien – in flüssigen Treibstoff umgewandelt. Bis 2030 sollen jährlich mindestens 200.000 Tonnen PtL-Kraftstoff produziert werden, die Herstellung ist jedoch teuer. Mindestquoten und Abnahmeverpflichtungen sollen den verbindlichen Einsatz des neuen Treibstoffes regulieren, die Maßnahmen sollen gleichzeitig wirkungsvoll und wettbewerbsneutral bleiben. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer verspricht sich viel von dem Umstieg auf strombasiertes Kerosin: „Unser Ziel ist es, klimaneutral zu fliegen.“

Ausgabe 02/2021

Foto: Adobe Stock/Surasak

Die norddeutsche Fluggesellschaft Lübeck Air erweitert ihr Angebot. Vom 1. Juli bis zum 3. Oktober 2021 wird das Streckennetz um den Schweizer Hauptstadtflughafen Bern ergänzt. Jeden Donnerstag wird es einen Nonstop-Flug geben, sonntags erfolgt eine kurze Zwischenlandung in Stuttgart. Die Route bedient Lübeck Air in Zusammenarbeit mit der schweizerischen Fluggesellschaft Flybair. Gerade für Passagiere aus der Schweiz bietet die Verbindung eine attraktive Möglichkeit, schnell und unkompliziert an die Ostsee zu kommen. Das Einzelticket ist ab 140 Euro / 159 Franken erhältlich. Das Besondere daran: In jedem Ticket sind bereits Handgepäck, ein Gepäckstück sowie eine kleine Bordmahlzeit inbegriffen. Urs Ryf, CEO der Flughafen Bern AG, freut sich über die beiden neuen deutschen Destinationen ab Bern: „Es besteht ein großes touristische Potenzial und insbesondere in der aktuellen Situation dürften Nischendestinationen sehr gefragt sein.“

Ausgabe 02/2021

Foto: Flughafen Lübeck

Das Angebot der französisch-niederländischen Airline-Gemeinschaft wird in den Sommermonaten durch neue Destinationen ergänzt, bisherige Ziele werden öfter angeflogen. So fliegt Air France ab Anfang Juli dreimal pro Woche vom französischen Hauptstadtflughafen Paris Charles-de-Gaulles die US-amerikanischen Städte Denver, Chicago und Houston an, während KLM tägliche Flüge ab Amsterdam-Schiphol nach Houston anbietet. Auch die Flüge in die französischen Überseedepartements, die im Dezember 2020 starteten, werden aufgestockt: Sieben Nonstopflüge pro Woche bringen Sie aus Europa nach Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe und Fort-de-France auf Martinique. Seit Anfang April fliegt Air France vom Heimatflughafen Paris-CDG außerdem Cayenne und Saint-Denis de La Réunion an. KLM wird in den Sommermonaten täglich von Amsterdam-Schiphol Curaçao anfliegen sowie im Juli und August viermal pro Woche die ABC-Inseln. Die Dreiecksflüge aus dem Winter nach San José und Liberia in Costa Rica bleiben erhalten und starten am 29. Juni, dreimal pro Woche.

Ausgabe 02/2021

Foto: KLM

Um auf plötzliche Veränderungen während der Pandemie besser reagieren zu können, erweitert die Lufthansa ihr Angebot um mehr Flexibilität für die Passagiere. Die Frist für Umbuchungen, die bisher bis Ende April galt, wurde noch einmal verlängert, heißt: Wer jetzt einen Flug bucht, hat die Möglichkeit, diesen gegebenenfalls noch in die zweite Jahreshälfte zu verschieben, und das kostenfrei. Das Angebot gilt für Reisedaten bis einschließlich den 31. Dezember 2021 und bezieht sich sowohl auf Lang- und Kurzstreckenflüge, bestehende sowie Neubuchungen und annullierte Flüge. Passagiere können Flüge auch zunächst absagen, der Ticketpreis bleibt bei der Lufthansa als Guthaben erhalten und kann so für spätere Buchungen genutzt werden, auch für andere Strecken.

Ausgabe 02/2021

Foto: Lufthansa