Ausgabe 02/2020

Die kreativsten Corona-Gadgets

Die Corona-Zeit hat viele Menschen ins Home-Office verbannt, Geschäfte zum Stillstand gebracht und das soziale Leben eingeschränkt. Einige sind dabei kreativ geworden und haben versucht dem ganzen Geschehen mit einer Prise Humor beizukommen. Wir präsentieren die einfallsreichsten Gadgets aus der Corona-Zeit:

I am so lonely

Wer sein Büro und seine Kollegen vermisst, der findet auf der Seite imisstheoffice.eu Hilfe: Das Surren des Kopierers, die hallenden Schritte des Kollegen mit den Absätzen und das fleißige Tippen aus der Buchhaltung – diese alltäglichen Bürogeräusche imitiert die Seite ziemlich gut. Die Anzahl der Kollegen kann bequem auf den eigenen Bedarf angepasst werden. Wer Großraumbüro braucht, der soll genau das bekommen.

Gegen Hände wie Schmirgelpapier

Hände weltweit haben wahrscheinlich noch nie so viel Desinfektionsmittel gesehen wie in den letzten Monaten. Verschiedene Stimmen im Netz weisen darauf hin, dass der Verkauf von Schmirgelpapier bald leiden würde, weil alle ihre Gartenmöbel mit den Händen bearbeiten. Die rauen Hände können möglicherweise auf naturehome.com besänftigt werden: Dort gibt es ein nachhaltiges Bio-Desinfektionsmittel, in Deutschland und ohne Tierversuche hergestellt und es verspricht, dass die Hände dabei nicht austrocknen.

Mit Abstand der beste Hut

Kreativ in der Krise – das hat sich auch Nicki Marquardt gedacht. Die Hutmacherin aus München hat einen Hut mit 1,50 Meter Durchmesser entworfen, der die Menschen automatisch auf Abstand hält. Der Hut hat in der Münchener Innenstadt für Aufsehen und Freude gesorgt – er soll sogar im Münchener Stadtmuseum ausgestellt werden. Dass der Hut mit einem Durchmesser von 1,50 Meter lediglich einen Abstand von 75 Centimetern zur nächsten Person herstellt, lassen wir Erbsenzähler an dieser Stelle mal unter den Tisch fallen.

Mit Schwimmnudeln auf Abstand

Dass die Schwimmnudel außerhalb des Freibads nochmal solche Berühmtheit erlangt, hätte wohl vor Corona niemand gedacht. Die 1,60 Meter Länge des Badeaccessoires hat sich als idealer Abstandsmesser herausgestellt. Nicht nur der Sozialdienst katholischer Frauen in Trier, sondern auch ein Café in Schwerin nutzten die Schwimmnudel, um bildlich zu zeigen wieviel eigentlich mindestens 1,50 Meter sind. Das Café in Schwerin gelangte mit der Aktion sogar in den Nordkurier.

Masken aus Segeltuch

Die Segelmacherei Clownsails hat kurzerhand ihre Produktion erweitert. Denn in einer Zeit, in der nicht gesegelt werden darf, werden eben auch keine neuen Segel benötigt. So werden aus dem Segeltuch in der Corona-Zeit Atemschutzmasken hergestellt. Damit arbeitet Clownsails gleichermaßen daran die Zeit finanziell zu überbrücken als auch den Humor nicht zu verlieren. Denn die Masken werden von flotten Sprüchen geziert – beispielsweise „Ich lächle gerade“, „stay calm and wash your hands“ oder einfach ein trockenes „Moin Moin“.