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Travel News

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Nachdem die peruanische Regierung Anfang des Jahres eine Zugangsbeschränkung für die jahrhundertalte Inkastadt eingeführt hat, soll nun bis 2023 ein neuer Flughafen für Machu Picchu gebaut werden. Die Begrenzung der Besichtigung auf maximal vier Stunden mit einem vorher gebuchten Ticket sollte die Touristenströme verringern, welche den Verfall des Sonnentempels beschleunigen und den Titel als UNESCO-Weltkulturerbe gefährden. Die Pläne für den Airport in der etwa 55 Kilometer südöstlich der Ruinen gelegenen Stadt Chinchero stehen dazu im kompletten Widerspruch, denn sie sollen letztendlich zu mehr Besuchern bei den Stätten und höheren Einnahmen führen. Die Bauarbeiten begannen bereits im Januar und werden trotz massiver Proteste von Einwohnern und Wissenschaftlern fortgesetzt.

Foto: AdobeStock/alekosa

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Deutschland ist ein beliebtes Reiseziel, jährlich steigen nicht nur die Touristenzahlen aus dem Inland, sondern auch aus der EU und ferneren Ländern wie China. Unter den Herkunftsländern außerhalb der EU liegen die Schweiz, die USA und China ganz vorne. Insbesondere für Chinesen spielt Shopping auf Reisen eine besondere Rolle. Davon profitiert der hiesige Handel, vor allem in der chinesischen „Golden Week“ Anfang Oktober: Die staatlichen Feiertage, beginnend zum 1. Oktober, stellen eine der wichtigsten Reisezeiten für chinesische Touristen dar. Beim Tax-Free-Shopping können sich Reisende, die ihren Wohnsitz außerhalb der EU haben, die bezahlte Umsatzsteuer vom Händler oder einem Service-Unternehmen erstatten lassen, sobald nachgewiesen wurde, dass die Ware ordnungsgemäß ausgeführt wurde. Der größte Tax-Free-Umsatz konnte 2018 in München erzielt werden, gefolgt von Frankfurt und Berlin. Gut die Hälfte aller Ausgaben entfallen auf Mode und Bekleidung. Den zweiten Platz nehmen Uhren und Schmuck mit einem Umsatzanteil von 30 Prozent ein.

Foto: Marcus Loke/unsplash

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Die Lufthansa und die Deutsche Bahn weiten ihr gemeinsames Angebot „Express Rail“ aus, bei dem Kunden über den Schienenweg zum Frankfurter Airport oder von dort zu ihrem Wunsch-Bahnhof gelangen. Bisher lässt sich das Angebot bereits aus 14 deutschen Städten nutzen. Ab Mitte Dezember wird die Anzahl der bei der Lufthansa buchbaren Zubringerzüge deutlich angehoben. Pro Woche sollen dann die Bahn-Verbindungen von Aachen, Düsseldorf, Köln, Stuttgart und Ulm an den Frankfurter Flughafen von 159 auf 392 steigen. Besonders praktisch: Sollte die Bahn sich verspäten, werden Sie automatisch und kostenfrei auf den nächsten verfügbaren Flug umgebucht.

Foto: Lufthansa/Mark Huss

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Gute Neuigkeiten für Bahn-Vielreisende: Das Bundesfinanzministerium hat eine weitgehende Steuerfreiheit für die BahnCard 100 angekündigt. Damit ist die Karte dem Jobticket nun steuerlich gleichgestellt. Der Verband Deutsches Reisemanagement hatte die Änderung für eine verbesserte Mobilität gefordert. Dank der neuen Regelung wird es für Unternehmen deutlich attraktiver, ihren Mitarbeitern eine entsprechende BahnCard zur Verfügung zu stellen, da dann keine Steuerpflicht für den geldwerten Vorteil durch die private Nutzung mehr besteht. Auch der bürokratische Aufwand ist für die Unternehmen gesunken, sodass davon ausgegangen werden kann, dass sich künftig wesentlich mehr Arbeitgeber für das alternative Mobilitätskonzept entscheiden werden. Eine Dokumentation darüber, welche Auswärtstätigkeiten der Arbeitnehmer im Laufe des Jahres voraussichtlich unternehmen wird, muss der Arbeitgeber dennoch weiterhin tätigen.

Foto: Daniel Abadia/unsplash

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44 Prozent der Geschäftsreisenden weltweit tätigen ihre Zahlungen bereits mit mobilen Geräten. Dabei kann es sich um eine digitale Version einer Firmen- oder Privatkreditkarte handeln, die in der „Mobile Wallet“ des Smartphones oder Tablets gespeichert ist, oder um eine automatisch generierte virtuelle Karte. Bei virtuellen Kreditkarten werden pro Buchung Kartennummern erstellt, wobei jede Nummer ein eigenes Limit hat und auf bestimmte Verwendungszwecke begrenzt sein kann. Die Chinesen sind bei den neuen Zahlungsmethoden Vorreiter: Bereits 91 Prozent der chinesischen Business Reisenden bezahlen per Smartphone. In Zukunft werden voraussichtlich auch hierzulande immer öfter virtuelle und mobile Zahlungen kombiniert, um das Reiseerlebnis zu erleichtern und gleichzeitig eine hohe Sicherheit zu garantieren. Für eine Verbesserung des Sicherheitsniveaus wird zusätzlich die starke Kundenauthentifizierung (SCA) sorgen, die ab 31. Dezember 2019 im Europäischen Wirtschaftsraum erforderlich sein wird. Dabei handelt es sich um ein Zwei-Faktor-Authentifizierungsverfahren, bei dem User den erforderlichen Identitätsnachweis mittels zwei unterschiedlicher Komponenten wie PIN-Eingabe oder Fingerabdruck erbringen müssen.

Foto: AdobeStock/maltiase