Das Magazin für Geschäftsreisende

Travel News

Die israelische Hotelgruppe Leonardo führt eine neue Zimmerkategorie ein: „Leonette“, ein eigens für die moderne Businessfrau konzipiertes Raumkonzept. Das Designkonzept der Zimmer wurde vollständig von einer weiblichen Designerin umgesetzt und soll speziell Frauen eine Komfortzone auf Geschäftsreisen bieten, um sich von anstrengenden Arbeitstagen zu erholen, oder auch um ungestört fernab vom Trubel weiter arbeiten zu können. Der Name leitet sich aus dem der Hotelgruppe selbst ab: Durch die französische Wortendung wird Leonardo eine weibliche Note verliehen. Die Marke möchte mit der neuen Zimmerkategorie Veränderungen der Branche fördern: „Wir achten auf Diversität in all unseren Bereichen – für ein ausgewogenes Verhältnis innen wie außen“, sagt Sandra Dreher, Vice President Sales & Marketing der Leonardo Hotels Zentraleuropa. Die „Leonettes“ haben mit der Eröffnung des Leonardo Royal Nürnberg im Juni Premiere gefeiert.

 

Ausgabe 02/2021

Foto: Leonardo

Laut einer Umfrage der Business-Travel-Vereinigung GBTA erholt sich die Geschäftsreisebranche bereits von der Corona-Krise. 9 % der Befragten Unternehmen gaben an, dass sogar nicht zwingend notwendige Reisen bereits wieder stattfinden. 13 % hätten bereits einen Plan zur Wiederaufnahme der Geschäftsreisen aufgestellt, 31 % würden einen solchen gerade ausarbeiten. Auch befragte Anbieter der Branche zeigten sich zuversichtlich: Hier blicken 50 % optimistischer in die Zukunft als im vergangenen Monat, nur 8 % pessimistischer. Für den Großteil (43 %) hat sich im Vergleich zum Vormonat nichts verändert. Bei der Sinnhaftigkeit der geplanten Gesundheitsnachweise zeigt sich ein starkes kulturelles Gefälle: Während 81 % der europäischen Befragten einen Impfpass befürworten, sind es in den USA nur 68 %. Auch die Flexibilität am Arbeitsplatz zu Gunsten der Arbeitnehmer hat sich unter Einfluss der Pandemie stark gewandelt. Die meisten Unternehmen sprechen ihren Mitarbeitern sehr viel mehr Flexibilität zu, nur 3 % der Befragten wollen alle Beschäftigten grundsätzlich zurück in die Büros holen.

 

Ausgabe 02/2021

Foto: Adobe Stock/Janina Dierks

Das Lärmschutzprogramm der Deutschen Bahn ist umfangreich. Im vergangenen Jahr wurden bereits sämtliche Güterwaggons mit neuen Bremssystemen ausgerüstet, die Lokomotiven folgen nun. Dieselloks im Rangierbetrieb werden durch leisere Hybrid-Antriebe ersetzt. Neben den Zügen selbst sind jedoch auch die Strecken stark sanierungsbedürftig, da die Lärmbelästigung für Anwohner zu hoch ist. Durch Lärmschutzwände entlang der Strecken und Schallschutzmaßnahmen in Tausenden Wohnungen soll das Problem behoben werden. Laut Bundesregierung waren knapp 6.500 Streckenkilometer im Umkreis von 2.200 Städten und Gemeinden betroffen, seit 1999 wurden bereits 2.000 Kilometer entsprechend saniert. Bis 2030 sollen weitere 1.250 Kilometer hinzukommen, wofür der Bund pro Jahr 140 Mio. Euro zur Verfügung stellen wolle. Bis alle Strecken saniert oder mit Lärmschutzanlagen ausgerüstet sind, wird es aufgrund der langen Vorlaufzeiten für Planung und Genehmigung wahrscheinlich noch gut 30 Jahre dauern.

 

Ausgabe 02/2021

Foto: Deutsche Bahn

Die Reiseplattform Omio hat die Passagierfreundlichkeit der 30 am häufigsten über das Portal gebuchten Fernverkehrsbahnhöfe Deutschlands analysiert. Zu den Kriterien gehörten die Pünktlichkeit der Abfahrten, Ausstattungsmerkmale wie öffentliche Toiletten, Barrierefreiheit, Park- und Fahrradstellplätze sowie kostenfreies WLAN, die Lage des Bahnhofs und das umliegende Versorgungsangebot. Platz eins belegte der Nürnberger Hauptbahnhof, der ausnahmslos über alle wichtigen Ausstattungsmerkmale verfüge. 84 % aller ICEs führen hier pünktlich ab. Auf Rang zwei steht der Hauptbahnhof Hannover, nicht zuletzt wegen seiner Lage nur 600 m vom Stadtzentrum entfernt. Das norddeutsche Drehkreuz bietet Passagieren ein Angebot von über 200 Geschäften und über 400 Restaurants und Bars in fußläufiger Entfernung. Den dritten Platz belegt der Leipziger Hauptbahnhof. Unangefochtener Pünktlichkeitssieger ist der Bahnhof Saarbrücken, nur etwa jeder zehnte Fernverkehrszug fahre hier verspätet ab. Am Hamburger Hauptbahnhof brauchen Reisende hingegen die größte Geduld, jeder dritte Fernverkehrszug hat hier bereits bei der Abfahrt eine Verspätung.

 

Ausgabe 02/2021

Foto: Adobe Stock/hkama

Die schweizer Plattform für Klimakompensation myclimate konnte im Krisenjahr 2020 einen neuen Rekord für Kompensationszahlungen einfahren. Auch die Beratungsleistungen der Klimaschutz-Stiftung verzeichneten eine höhere Nachfrage als in den Vorjahren. Firmen, Organisationen und Privatpersonen haben im Pandemiejahr trotz der unsicheren Gegebenheiten insgesamt zwei Millionen Tonnen CO2 kompensiert, sodass der Gesamtertrag der drei Geschäftsbereiche Bildung, Beratung und Lösungen sowie Kompensationen auf 27,9 Mio. Schweizer Franken anstieg. Davon gingen knapp 23,6 Mio. Franken auf das Konto der Kompensationsleistungen, knapp eine halbe Million Tonnen CO2-Kompensation mehr als im bisherigen Rekordjahr 2019. myclimate führt dies vor allem darauf zurück, dass Unternehmen nicht nur Maßnahmen zum Klimaschutz umsetzen, sondern diese auch strategisch in ihre Geschäftsprozesse mit einfließen lassen wollen.

 

Ausgabe 02/2021

Foto: Adobe Stock/tanaonte

Das Arbeiten von zuhause hat in den letzten Monaten an Bedeutung gewonnen - nicht nur bei TUI, sondern auch bei zahlreichen anderen Unternehmen. Vor diesem Hintergrund haben Mitarbeiter aus den Niederlanden und Belgien das Konzept “TUI Workation” speziell für die Kombination von Arbeit und Urlaub entwickelt. Workation-Gäste arbeiten in einem inspirierenden Umfeld mit einem gut ausgestatteten Arbeitsplatz. Sie können nach einem produktiven Arbeitstag das entspannte Urlaubsgefühl genießen und Energie aus der neuen Umgebung schöpfen.

Erfolgreiches Pilotprojekt bei TUI BLUE an der Algarve

Die erste Pilotreise ging bereits Ende September an die Algarve in Portugal. Mitarbeiter von sieben verschiedenen niederländischen und belgischen Unternehmen testeten das Arbeiten im Hotel TUI BLUE Falésia in Olhos d'Agua. Dazu wurden die Hotelzimmer mit ergonomischen Schreibtischen und Bürostühlen sowie besonders leistungsfähigem Internet ausgestattet. Als Ausgleich zur Arbeit konnten die Teilnehmer das ganzheitliche Sport- und Entspannungsprogramm sowie die Aussicht aufs Meer und die kulinarischen Highlights des TUI BLUE Hotels genießen. Das Feedback der Teilnehmer war durchweg positiv, so dass TUI das Angebot nun weiter ausweitet.

Workation@ROBINSON

Auch deutsche Gäste steht können einen Arbeitsplatz an der Sonne buchen: Die Premium-Clubmarke ROBINSON bietet ebenfalls Hotelzimmer als Homeoffice an. Gestartet wird im ROBINSON Club Quinta da Ria in Portugal. Weitere Clubanlagen, wie etwa die ROBINSON Clubs Jandia Playa (Fuerteventura) oder Nobilis (Türkei) sollen folgen. Die für das Konzept ausgewählten Zimmer in ruhiger Lage werden nach den Wünschen der Gäste so ausgestattet, dass einem reibungslosen Arbeitsablauf nichts im Wege steht. Bei Bedarf stehen gegen Gebühr auch voll ausgestattete Konferenzräume sowie Zusatztechnik und IT-Unterstützung bereit. Nach getaner Arbeit steht – unter Einhaltung eines umfassenden Covid19-Hygienekonzepts – die Verbesserung der Work-Life-Balance auf dem Programm: in der Mittagspause ein leckeres Gericht von der WellFood® Station am Buffet und nach Feierabend ein paar Abschläge auf dem Golfplatz. Auch wer seine Familie mitbringen möchte, profitiert von den Betreuungsangeboten für die Minis im Club.

TUI baut das Angebot für weitere Länder und Hotels sukzessive aus, um noch mehr Gästen die Möglichkeit zum Arbeiten an inspirierenden Orten zu bieten.

 

ANZEIGE

Foto: Workation@ROBINSON