Das Magazin für Geschäftsreisende

Ausgabe 04/2018

Seit im August die Lebkuchen im Regal landeten, stehen mir Schweißperlen auf der Stirn. Denn wie immer wird der Heiligabend sehr überraschend vor der Tür stehen. Als wäre es nicht stressig genug, Oma, Papa, Mama, Schwester und dem Partner ein tolles, sinnvolles, schönes aber bitte nicht ganz so kostspieliges Präsent zu besorgen, kommt es im Büro wie es kommen muss: „Hey, was machen wir zur Weihnachtsfeier?“ – „Lass uns doch wichteln!“ – „Ouhja, toll, das machen wir“. Ich atme tief durch, doch diese Unglückslawine ist schon im Rollen. Wichteln, das Topfschlagen der kinderlosen Mitdreißiger-Büroangestellten. Mir graut es schon jetzt, doch es hilft nichts. Wir Büromenschen sind Herdentiere und wer bei einem solchen Großevent wie dem jährlichen Wichtelspaß aussteigen möchte, wird für immer vom Wasserloch verbannt.

Ausgabe 03/2018

Vollzeit-Angestellte verbringen etwa 210 Tage im Jahr im Büro, durchschnittlich acht bis zehn Stunden täglich. Einen Großteil des Lebens sitzt man an seinem Arbeitsplatz – klar, dass sich jeder diese Stunden so angenehm wie möglich gestalten möchte. Wasserkocher für den Tee, Schoki in der Schublade oder auch ein Sitzkissen sind typische Hilfsmittel im langen Büroalltag. In einigen Punkten ist eine gemeinsame Komfortzone jedoch sehr schwierig einzurichten und bedarf gütlicher Einigung zwischen allen Büroinsassen. Ich spreche von der ewigen „Tür zu es zieht – Fenster auf es mieft – Diskussion“. Die größten Konfliktherde und mögliche Lösungen in Kürze:

Ausgabe 02/2018

Die Büroküche — ein Ort, an dem erwachsene Menschen wieder zu Teenagern werden. Gute Manieren, Sauberkeit und Teamgeist, so scheint es, gehören hier nicht her. Wir stellen die vier häufigsten Küchen-Chaoten vor.

Ausgabe 01/2018

Geschäftsreisen im Jahr 2030

In Windeseile Koffer packen, auf das Taxi warten und zum Flughafen hetzen: Von stressigen Business Trips können alle Vielreisenden ein Lied singen.

Ausgabe 04/2017

Kennen Sie das? Man kommt von einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause und der Blick in den Instagram-Account deprimiert noch zusätzlich. Denn dort könnte man den Eindruck bekommen, dass die meisten Leute keinen Stress kennen: Da posiert der Kollege vor der antiken Stadt Machu Picchu, die ehemalige Studienfreundin liegt mit einem Caipi am Strand irgendeiner thailändischen Trauminsel und der Ex-WG-Mitbewohner lässt sich eine Pizza vor dem Kolosseum schmecken.

Ausgabe 03/2017

Hinsetzen, wohlfühlen, ankommen. Viele Berufspendler nutzen die Zeit der Arbeitswege in Bus, Bahn oder Flieger zum Lesen, zum Frühstücken oder um sich einfach nur zu entspannen. Das ist jedoch nur möglich, wenn – es mag ganz einfach klingen – jeder Rücksicht auf seine Sitznachbarn nimmt. Doch jeder kennt diesen Fahrgast, der sich ganz in ‚my-seat-is-my-castle‘-Manier auf seinen Platz lümmelt und den anderen Passagieren das Leben schwermacht. Welche Typen es gibt und wie man mit ihnen umgeht, haben wir im Folgenden kurz skizziert: