Ausgabe 01/2019

Fünf Tipps

für einen entspannteren Büroalltag

Der Alltag im Büro kann nervenaufreibend sein. Spätestens am Nachmittag tut der Rücken vom vielen Sitzen weh, die Luft ist schlecht und man weiß nicht, welchen Papierstapel man zuerst angehen soll. Doch wie so oft im Leben sind es auch im Büro die kleinen Dinge, die uns erfreuen und das Arbeiten leichter machen können. Die folgenden fünf Life Hacks können Sie im Handumdrehen in Ihren Büroalltag integrieren.

1. Prioritäten setzen

Besonders an stressigen Tagen verliert man schnell mal den Überblick. Daher sollte Ihre erste Tätigkeit am Morgen sein, Ihren Tag zu priorisieren. Was müssen Sie definitiv bis zum Feierabend erledigt haben, was kann getrost noch eine Woche warten? Verzichten Sie jedoch besser darauf, Ihren Bildschirm mit Post-its zuzukleben – die kleinen Orientierungs-Helferchen können Sie genauso gut digital auf Ihrem Desktop anlegen.

2. E-Mails abarbeiten

Quillt ihr Postfach regelmäßig über, wird es Zeit, etwas zu ändern. Versuchen Sie bei Zeitmangel Ihre E-Mails nur zwei bis dreimal täglich durchzuarbeiten. Anstatt sich immer wieder von ihren sonstigen Aufgaben abhalten zu lassen, erledigen Sie alles, was weniger als fünf Minuten in Anspruch nimmt, sofort. Den Rest sortieren Sie ebenfalls nach Relevanz.

3. Gutes Raumklima schaffen

Jeder weiß, dass regelmäßiges Lüften wichtig ist. Doch auch Pflanzen sorgen für neuen Sauerstoff und machen Nase und Kopf wieder frei. Während einige Büropflanzen als Staubfänger abtun, wissen Menschen mit grünem Daumen um die positiven Wirkungen von Pflanzen: Sie können unser Wohlbefinden um bis zu 47% steigern und obendrein den Lärmpegel im Raum senken. Schöner Nebeneffekt bei Kräutern: Mit diesen können Sie auch Ihr Mittagessen nachwürzen.

4. Beschriften, beschriften, beschriften

Sie können Zeit und Nerven sparen, indem Sie alles mit einer Beschriftung versehen, was Sie nicht auf den ersten Blick erkennen. Seien es Unterlagen in Klarsichthüllen, Aktenordner, Registermappen, Lichtschalter oder Schränke – Beschriftungen geben Orientierung. Auch ein Extra-Inhaltsverzeichnis wirkt manchmal Wunder.

5. Bewegungspausen einlegen

Schreibtischarbeiter sitzen bis zu elf Stunden täglich. Solch ein Bewegungsmangel kann neben Verspannungen und Rückenproblemen das Risiko für Herz-Kreislauf–erkrankungen oder Stoffwechselstörungen erhöhen. Der Arbeitsplatz sollte daher möglichst ergonomisch eingerichtet sein – beispielsweise mit höhenverstellbaren Schreibtischen. Doch auch Pausen sind sehr wichtig für unseren Körper. Telefonate können gelegentlich im Stehen erledigt werden, ein Brainstorming klappt am Flipchart stehend besonders gut. Ein kurzes Workout mit Kollegen lockert nicht nur die Muskulatur, sondern stärkt nebenbei auch noch den Teamgeist. Und wenn Sie doch nicht aufstehen möchten: Einfach öfter mal beide Handflächen möglichst fest aufeinanderdrücken.

In jedem Fall gilt: Möchten Sie im Büro neue Spielregeln für alle Mitarbeiter einführen, beziehen Sie Ihre Kollegen mit ein und suchen Sie gemeinsam nach Lösungen. Regeln, die von einer Einzelperson festgelegt werden, stoßen meistens auf Kritik. Ein schlechtes Betriebsklima wiederum macht all die guten Neuerungen wieder zunichte. Ein gutes Verhältnis zu Kollegen hingegen sorgt dafür, dass man sich am Arbeitsplatz wohlfühlt und dadurch letztendlich konzentrierter ist.